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Fermentierter Kohl erlebt gerade ein bemerkenswertes Comeback.

Was lange eher als rustikal und langweilig galt, wird heute neu entdeckt: als probiotisches, aromatisch vielschichtiges und darmfreundliches Lebensmittel.

Ob als Kimchi, Sauerkraut oder moderne Bowl-Zutat – fermentierter Kohl steht exemplarisch für einen der größten Ernährungstrends unserer Zeit: fermentiertes Gemüse.

Doch warum begeistert die Fermentation plötzlich so viele Menschen?
Und was macht fermentierten Kohl eigentlich so besonders?


Warum fermentierter Kohl plötzlich so gefragt ist

Immer mehr Menschen suchen nach Lebensmitteln, die nicht nur sättigen, sondern auch einen echten gesundheitlichen Mehrwert bieten. Genau hier kommt fermentiertes Gemüse ins Spiel.

Während einer Fermentation vermehren sich natürliche Milchsäurebakterien, die das Gemüse "verarbeiten". Diese Mikroorganismen gehören zu den probiotischen Kulturen und gelten als wertvoll für eine gesunde Darmflora. Deshalb werden fermentierte Lebensmittel häufig mit Darmgesundheit und -wohlbefinden in Verbindung gebracht.


Gleichzeitig überzeugt fermentierter Kohl kulinarisch:

Die Fermentation bringt eine feine Säure, aromatische Tiefe und natürliche Komplexität hervor, die frisches Gemüse allein kaum entwickeln kann.

Inzwischen nutzen auch Sternerestaurants wie das Noma in Kopenhagen die Fermentation als zentrales Element seiner Küche


So verbindet fermentierter Kohl heute drei Qualitäten, die in der modernen Ernährung gefragt sind:

  • Geschmacksvielfalt
  • Natürlichkeit
  • funktioneller Nutzen

Fermentiertes Gemüse im Trend: Natürlich, lebendig, vielseitig

Die Fermentation ist eine der ältesten Methoden der Lebensmittelverarbeitung und wirkt gleichzeitig überraschend modern. Sie passt perfekt zu aktuellen Ernährungsbewegungen wie einer pflanzenbasierten Küche, nachhaltiger Verarbeitung und ursprünglichen Zutaten.

Besonders Kohl eignet sich ideal zum Fermentieren. Seine Struktur bleibt knackig, sein Aroma entwickelt sich vielschichtig, und er lässt sich vielseitig einsetzen: in Bowls, Salaten, Sandwiches oder warmen Gerichten.

Kein Wunder also, dass fermentierter Kohl heute vom traditionellen Sauerkraut zum Trendfood geworden ist.

Die Starterkultur: Der Schlüssel zu einer gelungenen und schnellen Fermentation

Wer Gemüse fermentieren möchte, verlässt sich traditionell auf die natürlich vorhandenen Mikroorganismen auf dem Gemüse. Dieser Prozess funktioniert meist, kann aber viel Zeit brauchen bis die Fermentation startet und liefert nicht immer die selben zufriedenstellenden Ergebnisse.

Hier kommen Starterkulturen ins Spiel.

Eine Starterkultur, wie beispielsweise der Bio-Micro-Fermentationsbeschleuniger von Millivital, enthält eine Vielzahl gezielt ausgewählter Milchsäurebakterien, die die Fermentation sofort starten. Dadurch entstehen mehrere Vorteile:

  • schnellere Fermentation
  • sichere Milchsäuregärung
  • stabilere Ergebnisse
  • zuverlässige und gleichbleibende Qualität

Gerade bei fermentiertem Kohl sorgt eine Starterkultur dafür, dass das Gemüse knackig bleibt, sich ein harmonisches Aroma entwickelt und reproduzierbar gute Ergebnisse erzielt werden.

Micro-Fermentation: Feine Fermentationskultur im Alltag

Während eine klassische Fermentation oft große Mengen und lange Reifezeiten bedeuten, setzt die Micro-Fermentation auf kleine Glasportionen und kontrollierte Prozesse, die nur einen Bruchteil der Zeit benötigen.

Ziel ist nicht ein stark dominanter Fermentgeschmack, sondern eine feine, frische und alltagstaugliche Fermentationsnote. So wird die Fermentation zur einfachen Küchenroutine – ein Löffel fermentiertes Gemüse kann bereits reichen, um Geschmack und Nährwert eines Gerichts zu bereichern.

“Mutter Natur hält für uns viele Schätze bereit. Fermentiert profitierst du doppelt davon.”

Rezept: Glow-Bowl mit fermentiertem Spitzkohl & Tahini-Ferment-Sauce


Diese Bowl verbindet warme, geröstete Aromen mit frischer Cremigkeit und lebendiger Fermentsäure. Fermentierter Kohl wirkt dabei wie ein natürlicher Geschmacksverstärker und bringt gleichzeitig die Vorteile fermentierter Lebensmittel in den Alltag.

Damit die Bowl ihr volles Aroma entfaltet, wird der Spitzkohl zuvor micro-fermentiert. Durch die Starterkultur ist er bereits nach wenigen Tagen fertig und angenehm mild-säuerlich.


Schritt 1: Spitzkohl micro-fermentieren (700-ml-Glas)

Zutaten

Zubereitung

  1. Kohl vorbereiten. Spitzkohl fein hobeln oder schneiden und in eine große Schüssel geben.
  2. Salzen und kneten. Salz zugeben und mit sauberen Händen gründlich durchkneten oder mit einem Stampfer bearbeiten, bis Zellsaft austritt und der Kohl weich wird.
  3. Ins Glas drücken. Kohl fest in ein sterilisiertes 700-ml-Fermentierglas drücken. Etwa 3–4 cm Platz zum Deckelrand lassen.
  4. Erste Flüssigkeit zugeben. Mit lauwarmem Wasser etwa bis zur Hälfte auffüllen.
  5. Starterkultur einrühren. Starterkultur und Apfelessig in etwas lauwarmem Wasser mit einem Schneebesen verrühren und in das Glas geben.
  6. Beschweren und auffüllen. Kohl mit Fermentiergewicht nach unten drücken. Mit Wasser bis knapp unter den Rand auffüllen, sodass alles bedeckt ist.
  7. Fermentieren. Glas mit Membrandeckel schließen, kurz auf den Kopf drehen (Luftblasen lösen). Bei 20–22 °C etwa 3–4 Tage fermentieren.

👉 Danach kühl lagern. Der Kohl ist nun frisch-säuerlich, knackig und bereit für Bowls, Salate oder Toppings.


Schritt 2: Glow-Bowl mit fermentiertem Spitzkohl

Zutaten (2 Portionen)

Basis

  • 120 g Quinoa oder Hirse
  • 2 Karotten
  • 1 Avocado
  • 2 Handvoll Babyspinat


Ferment-Highlight

  • 2 Handvoll micro-fermentierter Kohl


Tahini-Ferment-Sauce

  • 2 EL Tahini
  • 2–3 EL Ferment-Sud vom Kohl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Ahornsirup
  • Prise Salz


Topping

  • Sesam
  • frische Kräuter

Zubereitung Bowl

  1. Quinoa oder Hirse nach Packungsangabe kochen.
  2. Karotten längs halbieren, mit Olivenöl und Salz mischen und bei 200 °C ca. 20 Min. rösten.
  3. Sauce aus Tahini, Ferment-Sud, Zitronensaft, Olivenöl und Ahornsirup cremig rühren.
  4. Bowl anrichten: Getreide, Spinat, Karotten, Avocado, micro-fermentierter Kohl.
  5. Mit Sauce beträufeln und mit Sesam und Kräutern toppen.


Warum fermentierter Kohl diese Bowl besonders macht

Fermentierter Kohl und anderes fermentiertes Gemüse bringen lebendige Säure und probiotische Bakterien in Form von natürlichen Milchsäurekulturen in deine Gerichte. In dieser Bowl balanciert er süße Röstaromen, cremige Texturen und frische Blattnoten und macht aus einfachen Zutaten ein aromatisch vielschichtiges, darmfreundliches Gericht.


Viel Freude beim Ausprobieren
Dein Christof und das Millivital–Team



Hinweis:

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information zur Ernährung und ersetzt keine medizinische Beratung. Als Hersteller natürlicher Nahrungsergänzungsmittel beschäftigen wir uns intensiv mit Mikronährstoffen – unsere Inhalte basieren auf aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen, stellen jedoch keine Heil- oder Therapieaussagen dar.

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